… und tschüss
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
nun bin ich an der Reihe, mich nach 26 Jahren zu verabschieden.
Man hört und spricht immer vom „lachenden und weinenden Auge“. Ich müsste lügen, wenn ich behaupte, dass das lachende Auge die Oberhand innehat. Bis vor ein paar Wochen hatte ich in meiner Lebensplanung bereits den nächsten Umzug und Komplettbeginn berücksichtigt, haderte nur noch über meinen „Zielbahnhof“: meine Lieblingsstadt Hamburg oder der wunderschöne Ruhrpott. Und dann kam plötzlich Wüstenrot ins Gespräch und meine Planungen begannen zu schwanken…. Ich nutzte die dadurch erhaltene Chance, die Prioritäten in meinem Leben neu zu überdenken und durch das Angebot beeinflusst, stellte ich fest: meine Priorität in meinem Leben lautet jetzt: „endlich wieder Wurzeln fassen können“
Und so habe ich mich entschieden, nicht wieder die Kartons zu packen um nicht wieder irgendwo in Deutschland komplett neu durchzustarten, sondern eher mich um die Einbringung meiner badischen Kultur in die württembergische Landeshauptstadt zu kümmern
Es fällt mir nicht leicht und begriffen, dass ich „meine“ Bank endgültig verlassen werde, habe ich noch nicht wirklich.
Ihnen allen wünsche ich für Ihren privaten wie auch beruflichen Lebensweg alles erdenklich Gute, danke Ihnen nochmals für eine sehr schöne Zeit und hoffe, dass Sie „unsere“ Bank weiterhin mitprägen. Mit vielen werde ich in Kontakt bleiben und ich werde eh als Kundin die „neue Commerzbank“ begleiten und beobachten.
Nochmals herzlichen Dank für eine sehr sehr lange und schöne Zeit, konstruktive Auseinandersetzungen und einer Menge Spass
![]()
Ich stellte die Emailvorgaben so ein, dass eventuelle Antworten an meine private Emailadresse gingen und als ich dann zuhause die vielen, vielen Emails lesen konnte, war für eine Weile der Gram und die Wut über die vergangenen Tage weggewischt. Und das ist gut so. Denn die Menschen sind und waren es, die es für mich ausgemacht haben. Ade, meine grüne Bank.