ich hätte es nicht gedacht. Heute unterhielt ich mich mit zwei Arbeitskolleginnen, natürlich Raucherinnen, pah *grinst* und immer wieder stelle ich fest: nein, ich glaubte am 10. August 2008 selbst nicht daran, dass ich es länger als einen Tag ohne meine Glimmstengel aushalten könnte.
Es fiel -trotz aller Widrigkeiten- leichter als ich dachte. Vielleicht auch, weil ich in meinem Leben Prioritäten setzen musste und für mich das „Rauchen“ von der Wichtigkeit ganz weit hinten stand. So konnte ich letztes Jahr wenigstens eine Baustelle befrieden.
Wie bei vielen Themen merke ich: man kann sich nur mit Betroffenen darüber austauschen. Ein Nichtraucher, der noch nie geraucht hat, kann mich nicht verstehen. Ein Raucher, der es (noch) nicht schafft „nein“ zu sagen, kann mich ebenfalls nicht verstehen, er wird sich nur angegriffen fühlen. Tja, deswegen meldete ich mich dann auch auf der inoffiziellen Nachfolgeseite von RFO an. Zu sagen habe ich eigentlich nicht mehr viel, aus unterschiedlichen Gründen. Aber es schadet ja nicht, wenn ich nun dort täglich meine Rauchfreiheit bestätige.
Bald ist mein FA-Termin, ich hoffe, dann wird eine weitere Baustelle in meinem Leben befriedigt. Ich hoffe es so sehr.
„Mein Kerl“… bei ihm weiss ich nicht, ob er überhaupt nochmals kommt. Ich würde es nur gerne wissen, damit ich endlich mit den Planungen vom 3. Zimmer anfangen kann. Den Trennungsschmerz habe ich vermutlich schon hinter mir, irgendwie und irgendwo in den vielen Tränensturzbächen der vergangenen Monaten hinausgeschwemmt *mit den Achseln zuckt*… wobei flau wird es mir schon im Bauch mit der Vorstellung zu leben, mit ihm irgendwann nicht mehr in Kontakt treten zu können… aber anderes Thema, andere Baustelle….